Was kostet professionelle IT-Betreuung wirklich?

Was kostet professionelle IT-Betreuung wirklich? Wir erklären die zwei gängigen Kostenmodelle, was in einem guten Betreuungsvertrag steckt und welche versteckten Kosten ungeplante IT verursacht.

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an

“Was kostet das?” ist die erste Frage, die fast jeder Unternehmer stellt – und die schwierigste zu beantworten. Denn IT-Betreuung ist kein Einheitsprodukt. Was ein Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern braucht, unterscheidet sich grundlegend von dem, was eine Steuerkanzlei mit 20 Arbeitsplätzen und strengen Datenschutzanforderungen benötigt.

Trotzdem lässt sich Transparenz schaffen. Dieser Artikel erklärt, welche Kostenmodelle es gibt, was typischerweise drin ist – und was professionelle IT-Betreuung im Vergleich zu den versteckten Kosten ungeregelter IT wirklich wert ist.

Die zwei häufigsten Modelle

Abrechnung nach Aufwand (Break-Fix) Sie rufen an, wenn etwas nicht funktioniert. Der IT-Dienstleister kommt, repariert, stellt Stunden in Rechnung. Klingt günstig – ist es aber selten. Denn Probleme entstehen immer zum ungünstigsten Zeitpunkt, Wartezeiten kosten Produktivität, und wer nicht regelmäßig schaut, findet Probleme erst, wenn sie eskaliert sind.

Typische Stundensätze in der Region Hannover: 80–130 € netto pro Stunde, je nach Spezialisierung und Anfahrt.

Managed IT Services (Flatrate-Modell) Sie zahlen einen festen monatlichen Betrag pro Arbeitsplatz oder Nutzer – und bekommen dafür laufende Betreuung, Monitoring, Updates und einen definierten Ansprechpartner. Keine bösen Überraschungen auf der Rechnung, kein Zählen von Stunden.

Typische Kosten: 40–100 € netto pro Nutzer und Monat, abhängig vom Leistungsumfang.

Was steckt in einem guten Betreuungsvertrag?

Ein solider Managed-IT-Vertrag umfasst in der Regel:

  • Fernwartung und Vor-Ort-Support mit definierten Reaktionszeiten
  • Patch-Management: Betriebssystem- und Software-Updates werden automatisch eingespielt
  • Monitoring: Probleme werden erkannt, bevor sie zum Ausfall führen
  • Antivirus und grundlegender Schutz vor Schadsoftware
  • Ansprechpartner, der Ihr Unternehmen kennt – kein anonymes Ticketsystem

Was oft extra kostet: größere Projekte (Serverumzug, neue Hardware), Lizenzkosten für Software, spezialisierte Sicherheitslösungen oder Schulungen.

Die versteckten Kosten ungeregelter IT

Viele Unternehmen unterschätzen, was schlechte IT sie tatsächlich kostet – weil die Kosten nicht auf einer Rechnung stehen:

  • Ein Mitarbeiter, der täglich 20 Minuten auf einen langsamen Rechner wartet: das sind über 80 Stunden pro Jahr
  • Ein Datenverlust ohne funktionierendes Backup kann existenzbedrohend sein
  • Ein Cyberangriff kostet im Mittelstand im Schnitt mehrere zehntausend Euro – Ausfallzeit, Wiederherstellung, Reputationsschaden eingerechnet
  • Compliance-Verstöße (DSGVO, GoBD) können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen

Professionelle IT-Sicherheit und regelmäßige Wartung sind keine Kostenstelle – sie sind eine Versicherung.

Was ist für Ihr Unternehmen sinnvoll?

Als Faustregel gilt: Ab etwa fünf Arbeitsplätzen lohnt sich ein Betreuungsvertrag in der Regel gegenüber reiner Aufwandsabrechnung – weil die Planbarkeit, die Prävention und der feste Ansprechpartner den Aufpreis mehr als ausgleichen.

Kleiner als fünf Mitarbeiter? Auch dann kann ein schlankes Basispaket sinnvoll sein, das zumindest Updates, Backup und einen Notfall-Support abdeckt.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich, welches Modell zu Ihrem Unternehmen passt – ohne Verkaufsdruck, dafür mit konkreten Zahlen. Melden Sie sich einfach bei uns in Hannover.

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